Der bei Nintendo Amerika für die Beziehungen zu Drittherstellern Verantwortliche, VP Manager Steve Singer, sieht die katastrophalen Verkaufszahlen des DS-Titels Grand Theft Auto: Chinatown Wars gelassen.
Das erste für eine erwachsene Zielgruppe konzipierte Handheld-Spiel hatte sich im März in den USA weniger als 90.000 mal verkauft und war damit deutlich unter den Erwartungen geblieben. Für viele scheint damit das Experiment, eine ältere Zielgruppe mit Spielen auf dem DS zu versorgen, abrupt gescheitert.
Singer jedoch springt dem Titel beiseite:
"Chinatown Wars is performing in line with AAA titles that have come to our platform like Spore or Lego Star Wars. Those games went on to have very different life-to-date sales numbers. I think strategically, this is a very important game because it helps send the message that great M-rated content can come to the platform and will find a home.”
Bedenkt man die Tatsache, dass speziell die GTA-Reihe auch über einen längeren Zeitraum kontinuierlich Einheiten absetzen kann, dürfte sich der Entwicklungsaufwand auch bei Chinatown Wars irgendwann rentiert haben. Ob Titel ohne einen solch klingenden Namen jedoch rentabel sein können, erscheint momentan völlig offen.




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