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Super Smash Bros. Brawl

Rosarote Brillen jetzt weltweit ausverkauft? Halluzinogene Drogen in Frühstücksflocken? Oder doch nur durch Mario-Bonus zum Gral der Wii-Bibliothek? Wir finden Kratzer in dieser Softwareperle...
Von Boris Piwowarsky
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Seit Super Smash Bros Brawl Anfang des Jahres in Japan und den USA erschien, übertreffen sich Fachpresse und Onlinemagazine mit Höchstwertungen und religiös anmutenden Lobpreisungen. Nun ist der Titel auch in Europa erschienen und es ist an der Zeit, potentiellen Käufern den Wind aus den hypegeblähten Segeln zu nehmen. Zumindest der Autor dieses Artikels bleibt inmitten des allgemeinen Jubels etwas ratlos.

Super Smash Bros Brawl inhaltlich zu beschreiben, gleicht der Fahrt mit einem ganzen Sattelschlepper voller Eulen nach Athen. Wer mit diesem Titel oder den Vorgängern Super Smash Bros und Super Smash Bros Melee nichts anfangen kann, der beschäftigt sich entweder erst seit heute morgen mit Videospielen oder hat die letzten Jahre unter einem Stein gelebt. Trotzdem wollen wir das Ganze der Vollständigkeit halber kurz in Sitchworten zusammenfassen:
Diverse Nintendo-Charaktere prügeln sich in an bekannte Videogames angelehnten Stages die Comic-Kauleisten krumm oder vergnügen sich mit allerlei Minispielchen. Dabei gilt es unzählige Extras freizuspielen, unter ihnen auch Charaktere aus Sega- oder Konamigames. Zusätzlich, und das sind die auffälligsten Neuerungen im Vergleich zu den Vorgängern, gibt es einen Storymodus und Onlinematches.
Herzstück des Spiels ist nach wie vor der Brawl-Modus. Hier wählt der Spieler einen Kämpfer und tritt in einer Arena gegen die anderen Figuren an. Eine Energieleiste gibt es im Gegensatz zu anderen Beat´em´ups nicht. An ihrer statt verfügt jeder Charakter über eine Prozentanzeige, die erstaunlicherweise nicht bei 100% endet, sondern bis 999% reicht und bei jedem gegnerischen Treffer um einige Zähler erhöht wird. Ziel des Spieles ist nun auch nicht das Erreichen eines bestimmten Wertes beim Gegner, sondern ihn aus dem Spielfeld zu prügeln. Der oben genannte Wert beeinflusst dabei das Gewicht der zugehörigen Figur, so daß ein Roundhouse-Kick Marke Chuck Norris einen kaum sichtbaren Effekt auf einen Spieler mit einem 0% Wert hat, ein simpler Knuff aber den Deliquenten mit dem 245% Zähler wie eine Saturn-V Raket aus dem Spielfeld feuert. Auf den ersten Blick erscheint dieses Spielprinzip abstrus wie die Präsidentschaftswahlen in Simbabwe, tatsächlich aber funktioniert das erstaunlich gut und sorgt für einen spannenden Spielablauf, der von "verletzten" Spielern ein sehr viel vorsichtigeres Herangehen fordert.

Die Steuerung ist schlicht und schnell erlernt, da für jede Spielfigur in den Grundzügen gleich. Durch die verschiedenen Fähigkeiten der Charaktere steuert sich jede Figur aber spürbar anders und verlangt nach ein wenig Übung. Manche Figuren verfügen z.B. nur über einen Doppelsprung, während andere über längere Zeit fliegen können und es somit einfacher haben, nach einem Sturz wieder eine rettende Plattform zu erreichen. Auch die Angriffsmöglichkeiten variieren und reichen von brachialen Nahkampfattacken über riesige Holzhämmer zu Laserpistolen und Raketenwerfern. So will jede Figur erst einmal ausprobiert werden, wozu das Spiel einen Trainingsmodus mit einstellbarem Gegnerverhalten bietet. Unterm Strich bleiben die verfügbaren Moves pro Figur aber begrenzt und übersichtlich. Ausserdem bietet Super Smash Bros Brawl Steuerungsoptionen für jeden Geschmack und unterstützt neben der quer gehaltenen Wiimote und der Kombination aus Wiimote und Nunchuck auch den Classic- und den Gamecube-Controller. Das ist vorbildlich.
Um das augenscheinlich recht schlichte Spielprinzip nicht nach kurzer Zeit zum Langweiler verkommen zu lassen, quetscht Nintendo einen so unglaublichen Haufen von Details und Kleinigkeiten ins Spiel, daß einem schier schwindelig wird. Die Stages zum Beispiel sind selten statisch, sondern bringen Abwechslung in die Prügelei. Manche von Ihnen scrollen automatisch und zwingen den Spieler, permanent in Bewegung zu bleiben, während auf einer anderen Plattformen schaukeln oder ganze Levelteile nach unten wegbrechen und die Spielfiguren mit in den Abgrund reissen. Grossartig ist auch die Mario Kart Strecke, auf der während des Kampfes ein Kartrennen stattfindet. Wer hier nicht vom Gegner vermöbelt wird, gerät irgendwann fluchend in den Massencrash heranrasender Karts. Dazu gibt es noch unzählige Items wie Waffen oder Lebensmittel, die die angehäuften Prozente wieder schmelzen lassen. Hier finden sich viele bekannte Items aus Spielen wie Super Mario Bros oder Mariokart wie z.B. der Blitz, der alle Gegner schrumpfen lässt, oder den Pilz, der den Spieler zum Riesen aufbläht. Auch Pokeballs können aufgenommen und die darin gefangenen Pokemon auf Seiten des Spielers zum Einsatz gebracht werden. Zu guter Letzt können noch unzählige Parameter für jeden Kampf eingestellt werden wie z.B. Handicaps für bessere Spieler etc. Mangelnde Abwechslung kann man dem Spiel also kaum unterstellen.

Unterm Strich verfeinert Nintendo hier die bekannten Zutaten der beiden Vorgänger und schnürt ein Paket, daß jedem Fan das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen muss. Es gibt so viel zu entdecken und auszuprobieren, daß über lange Zeit keine Langeweile aufkommen sollte. Alleine die Erwähnung der ganzen freispielbaren Trophäen, Musikstücke, Sammelbildchen etc. würden den Rahmen eines solchen Reviews sprengen, von den spielbaren "Hidden Characters", zu denen neben Segas Sonic auch Solid Snake nebst Pappkiste zum darin Verstecken zählt, ganz zu schweigen. Bis hierher ist klar, warum Super Smash Bros Brawl das Potential zum Tophit hat.
Schade ist, daß sich das Spiel in allen Belangen weit weniger spassig spielt, als sich das da oben anhört. Auf der Suche nach passenden Adjektiven kommen einem "hektisch" und "zappelig" in den Sinn, "unübersichtlich" und "unkontrollierbar". Tatsächlich neigt die Kamera während des Spiels dazu, das Spielgeschehen etwas zu häufig heran- und wegzuzoomen, um immer alle relevanten Details im Bild zu halten. Das ist an sich schon oftmals irritierend, gipfelt aber vielfach in Perspektiven, die die Spielfiguren auf wenige Pixel zusammenschrumpfen lassen und sie kaum noch erkennbar machen. Dazu kommt nun ein Feuerwerk an Effekten und durcheinanderfliegender Spielelemente, daß es zumeist schwieriger ist, den Standort der eigenen Figur auszumachen als alles andere. Aus den Boxen dröhnt ein maschinengewehrartiges "HI!!! HA!!! HEIHAAA!!! KIAAAA!! HA!! UFF!! PIKACHUUUUU!!!" und alle Spielfiguren zappeln und hampeln in einem Affenzahn herum, so daß ein gezieltes Einsetzen der unterschiedlichen Moves kaum möglich scheint. Zumeist beschänkt man sich darauf, ungefähr die Richtung des Gegners auszumachen, eine der Handvoll kräftiger Aktionen mit grösserer Reichweite auszuführen und auf das Beste zu hoffen. Hier nun gezielt auch noch auf taktisches Vorgehen mit Blick auf die Prozentanzeige des Gegners setzen zu wollen, kann man völlig vergessen. Das ist schade, denn der durchaus vorhandene Tiefgang des Spiels säuft in der Hektik ab.

Leider ist das nicht der einzige Kritikpunkt. Der Storymodus des Spiels mit dem Titel "Subraum Emissär" verpackt die Spielmechanik des Brawl-Modus in ein seitlich scrollendes Jump´n´Run. Zusammengehalten wird das Ganze von einer beim besten Willen nur hirnrissig zu nennenden Story um einen seltsamen Hampel, der auf einem Ball durch die Gegend fliegt und... böse Dinge mit violetten Blasen tut (wir wollen ja nicht spoilern). Erzählt wird die Geschichte mit netten Rendervideos, die Fans der Figuren das ein oder andere Grinsen aufs Gesicht zaubern werden, auch wenn sie teils sehr abrupt enden und streckenweise etwas unfertig wirken. Während des Spiels selber gibts dann weniger zu grinsen. Das Gebotene ist bestenfalls durchschnittlich, und daran ändern auch diverse Retroflashs nicht wie z.B. bekannte Melodien aus Donkey Kong Country beim ersten Auftreten des Affen. An einigen Stellen gibt es sogar richtig ärgerliche Designentscheidungen, z.B. wenn die Levels plötzlich automatisch zu scrollen beginnen und den Spieler ob der nicht wirklich für die Jump´n´Run Abschnitte geeigneten Steuerung in Bedrängnis bringen. Unterm Strich bleibt ein mittelprächtiges 0/8/15-Spielchen mit vielen generischen Gegnern, einigen langweiligen Bossen, die keine spezielle Taktik erfordern und einem spürbaren Mangel an guten Ideen oder Abwechslung. Da freut man sich dann noch nicht mal über den erstaunlichen Umfang dieses Spielteils, der acht bis zehn Stunden Zeit in Anspruch nimmt. Einzige Gründe für ein Durchspielen scheinen zu sein, daß der "Subraum Emissär" Modus die schnellste Möglichkeit zum Freispielen aller spielbaren Charaktere darstellt (denn alternativ zum Brawl-Modus kann man das auch hier tun), und die Möglichkeit, das ganze kooperativ mit einem Freund zu zocken, was den Spaß tatsächlich ein wenig befeuert.

Bleibt der Online-Modus, die von vielen Fans der Serie wohl am innigsten herbeigewünschte Neuerung von Super Smash Bros Brawl. Ersparen wir uns die ermüdenden Hinweise auf das hanebüchene Onlinekonzept von Nintendo und blenden den Friendcodeterror und den fehlenden Voicechat aus. Neben dem Spiel mit Freunden, bei dem vier zuvor festgelegte Kurznachrichten ausgetauscht werden können (GRUSEL!) kann man auch öffentlichen Spielen beitreten. Das Spiel vermittelt einem dann anonyme Gegner. Bei unseren Versuchen dauerte das oftmals quälend lang, aber zumindest bleiben einmal vermittelte Spieler für weitere Spiele zusammen, wenn sie das wünschen. Technisch war das Onlinespiel durchwachsen. Lagfrei waren die wenigsten Spiele, wobei wir das Spiel recht früh online getestet haben und mangels verfügbarer Mitspieler aus unseren Landen vielleicht verstärkt Amerikaner vermittelt bekamen. Es gab immer wieder mal Runden, die flüssig liefen, so daß wir diesbezüglich mal das Beste hoffen. Ausserdem hat Nintendo eine etwas unübliche, aber nach unserer Meinung willkommene Lösung für Lags gefunden: Während bei vielen Spielen eine Spieler mit schlechter Anbindung durchs Spiel warped, nicht zu treffen ist und im Grunde das Spiel ruiniert, wird Super Smash Bros Brawl einfach für alle Spieler langsamer oder pausiert kurz. Wenn wieder alle Spieler "in Sync" sind, gehts weiter. So sind zwar alle Teilnehmer von den Slowdowns betroffen, aber ein faires Weiterspieles ist möglich.

Super Smash Bros Brawl bettelt förmlich nach Online-Ranglisten, die es aber leider nicht gibt. Die Kämpfe gegen weltweit vermittelte Gegner bleiben völlig anonym und "folgenlos". Das ist ein herber Dämpfer für die Motivation und lässt den Onlinemodus undurchdacht und unfertig wirken. Und noch eine denkwürdige Erfahrung durften wir online machen: Es gibt einen Zuschauermodus, in dem man laufende Brawls anderer Spieler beobachte kann. Man kann sogar Münzen auf den Gewinner setzen und Gewinne später gegen Aufkleber etc. eintauschen. Eine nette Idee. Wir wollten diese Möglichkeit nutzen, um uns einen Eindruck zu verschaffen, wie andere Leute das Spiel spielen und vielleicht zu verstehen, warum sich uns die Spielbarkeit des hochgelobten Titels nicht erschliessen wollte. Sehr zu unserem Erstaunen mussten wir auch nach mehreren Stunden aufmerksamen Beobachtens feststellen, daß sich nirgends jemand fand, der das Spiel offensichtlich beherrschte und durch gezieltes Vorgehen den Sieg einfuhr. Es war erschreckend, zu beobachten, wie ein Grossteil der Spieler immer und immer wieder die selben Moves durchführte, scheinbar planlos herumsprang und das Ergebnis komplett dem Zufall geschuldet zu sein schien.

Ein kleines Schmankerl gibts dann aber doch noch zum Onlinemodus: Den Stage-Editor. Hier kann man selber Kampfarenen zusammenbauen und im Spiel verwenden. Das klappt ganz gut und macht erstaunlich viel Spaß. Leider kann man diese Stages nicht online spielen, aber zumindest an Freunde verschicken kann man sie. Und an Nintendo, die aus den eingesandten Stages die besten heraussuchen und auf Wunsch an andere Spieler verschicken. So kann man sich täglich eine neue Stage für das Spiel schicken lassen und sich der Hoffnung hingeben, daß irgendwo auf der Welt irgendein anderer Spieler gerade auf der eigenen Kreation spielt. Schöner wäre es zwar gewesen, sich ein bisschen im Ruhm des erfolgreichen Desigers sonnen zu können, aber ok.
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Boris Piwowarsky meint:
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Oh Mann, was für ein Spiel. Ich WILL es mögen. Da steckt so viel Arbeit und Mühe und Sinn für schöne Details drin, das versprüht so viel Liebe zu den Figuren und den Wunsch, den Fans was zu bieten... warum nur spielt sich das Teil so Grütze? Und warum blendet offenbar jeder auf der Welt dieses für mich doch sehr zentrale Detail komplett aus? Werd ich vielleicht zu alt für solche Spiele? Oder kann man das nur koordiniert spielen mit dem Reaktionsvermögen eines Insekts? Im langweiligen "Subraum Emissär" Modus kann man die Fähigkeiten der Figuren sinnvoll und halbwegs gezielt zum Einsatz bringen, schläft nur über dem tränigen Gameplay halb ein, im spannenden Brawl-Modus mutiert das Spiel zum unkontrollierbaren Zappelfest mit dem Charme eines epileptischen Anfalls. Schande!
Wer über diese Details hinwegsehen kann oder "hektisch" gerne mit "schnell und spannungsgeladen" umschreibt, der bekommt mit Super Smash Bros Brawl einen Titel voller toller Ideen und Details, die über Wochen unterhalten können. Wer dazu noch Freunde vor dem TV versammeln kann, um das Ganze in einem der vielen verfügbaren Mehrspielermodi zu zocken, kann sein Geld sicher ebenfalls schlechter anlegen. Einsiedler mit Akneproblemen, die zwar nicht auf Mehrspielerspaß verzichten wollen, persönliche Kontakte aber beängstigend finden, können auf den Online-Modus hoffen, sollten aber die zum Launch noch spürbaren technischen Unzulänglichkeiten zunächst beobachten und sich über die insgesamt wieder ohne Not kastrierten Onlinemodi im Klaren sein. Für Fans der Nintendo-Charaktere stellt sich die Frage nach einem Kauf wohl eh nicht, aber auch gegenteilig veranlagte Spieler können ja mal einen Blick riskieren: Mit Snake den zappelnden Mario im Würgegriff halten? Unbezahlbar!
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Richtlinie | Kritiken spiegeln das persönliche Spielerlebnis des Redakteurs wider und erheben keinen Anspruch auf Objektivität. |


Boris Piwowarsky meint:
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Zwei Stühle, eine Meinung. Oder so ähnlich. Ich habe mich intensiv mit Super Smash Bros Brawl auseinandergesetzt und muss daher meinem Vorredner widersprechen. SSBB entfaltet seine volle Wirkung erst im Multiplayer-Modus. So ist es ein einmaliges Erlebnis, wenn man sich mit Freunden zu einer Runde Smash Bros verabredet.
Wenn der eine mit einem alten Gamecube Controller ankommt, der andere mit einem Classic Controller und man selbst mit Wiimote vor dem TV sitzt, ist Spaß garantiert. Ich erinnere mich dann unweigerlich an die guten N64 Zeiten, als man noch Goldeneye zu viert gespielt und die Zeit um sich herum vergessen hat. SSBB ist für mich genau das, was ich auch erwartet habe, ein Freundeskreis-Fun-Spiel. Ich habe zwar auch den Story Modus gespielt, aber nur um Charaktere freizuspielen, wie zum Beispiel meinen alltime Favorite Snake. Sehr zum Leidwesen meiner Freunde, welche immer gestöhnt und mir böse Blicke entgegen geworfen haben, sobald ich Snake als Kämpfer ausgewählt habe.
Ich oute mich jetzt einfach mal als jemand, der eigentlich immer gelangweilt schaut, sobald mal wieder etwas mit Mario in der Hauptrolle präsentiert wird. Aber dieses Mal bin ich absolut positiv überrascht, da es sogar im Spiel für Nintendo- und besonders Mario-Verhältnisse recht gewalttätig zur Sache geht. Ich sage nur, mit Baseballschlägern dem Gegner den Schädel eindreschen, oder ihn durch die Schläge in die Säure befördern, - alles ist erlaubt.
Ich finde es auch äußerst positiv, dass das Spiel von der Grafik her absolut ansehnlich ist, gerade für Wii-Verhältnisse. Ich habe bereits mit anderen Spielern diverse Matches bestritten, und es kam bei mir glücklicherweise zu keinen Lags oder dergleichen.
Kritik, die ich dennoch an SSBB habe, ist dass manche Charaktere einen komparativen Vorteil gegenüber anderen Kämpfern haben. Im Klartext sind manche Figuren so flink und agil, dass andere Kämpfer teilweise nicht den Hauch einer Chance haben. Auch die Steuerung mit der Wii-Mote gestaltet sich anfangs etwas gewöhnungsbedürftig. Sobald man allerdings den Dreh raus hat, wird der Spielspaß durch nichts mehr getrübt.
Um es auf den Punkt zu bringen: Super Smash Bros Brawl ist abwechslungsreich und vor allem zu mehreren äußerst lustig. Langzeitspaß garantiert! Mein Fazit wären 8 von 10 Punkten.
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- Liebevolle Präsentation aller Charaktere
- Grafisch für Wii-Verhältnisse ein Leckerbissen
- Abwechslung und Details für Wochen
- Gelungener Offline-Multiplayer
- Stage Editor
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- Hektisches und unübersichtliches Gameplay im Brawl-Modus
- Halbgarer Onlinemodus
- Langweiliger Storymode
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