Wir waren zu Besuch bei der Championship Gaming Series vom 16. bis 18. Mai 2008 in Birmingham - ein kleines Reisetagebuch in drei Teilen schildert unsere Eindrücke vom Tunier.
Tag 1: Freitag, 16.Mai 2008
Abflug in München um 9.30 Uhr. Mit Swiss Air nach Zürich, dort mit Martin Pauers (gamers.at) und Sven Bublies (fragster.de) getroffen, um in das, hmm, wunderschöne Birmingham zu fliegen. Zürich: Sonnenschein. England: Regen. 10 Grad Celsius und eine Bahnfahrt voller malerischer Herausforderungen später, Ankunft im Omega Sektor, der eSports-Location!

Wiederum ein paar zunächst überforderte Mitarbeiter später – Treffpunkt Presse-HQ im ersten Stock. Flott eingepfercht zwischen Kartonagen und kühlen Reihen finsterer Rechner – die erste Gelegenheit, zu Ruhe zu kommen. Die Kollegen richten sich ein, fahren Notebooks hoch, verlegen Kabel und wundern sich über Netzwerkverbindungen. Und dann? Atmosphäre atmen. Noch liegt das blinkende Digitopia recht entrückt, es fehlen die Spielerhorden. Zeit, ein paar Fotos zu machen. Nach einer langen Runde in diesen platonischen Höhlen muss man Andreas Rosenfelder Recht geben. Wer glaubt, es gehe hier um spielerische Entspannung, hat von dieser Art Spiel nichts verstanden. Ich treffe zwei junge Männer, die sich eifrig über ihre PC-Gehäuse Modifikationen austauschen. Es ist interessant zu sehen, wie eifrig sie diskutieren. Auf die Nachfrage, ob sie sich im Rahmen der CGS zum ersten Mal träfen, verneinen sie. Man kennt sich seit Jahren. Es ist davon auszugehen, dass sie demnach auch ihre PC-Wunderwerke kennen. Beide nicken. Es muss an der Atmosphäre liegen, welche die beiden befeuert: Viele Augenpaare ruhen bewundernd, vielleicht beneidend auf den Installationen. Schnell drücken die beiden mir Visitenkarten in die Hand: "Wir tunen Deine Kiste. Die erkennst Du dann nicht mehr wieder. Ehrlich." Das glaube ich ihnen gerne.

Der Rest des Abends verläuft in ruhigen Bahnen. Ins Hotel einchecken, das Zimmer bewundern, durch Birmingham laufen, Vorurteile revidieren, Abendesse einnehmen. Und wie könnte man den Abend besser beschließen, als mit einem winzigen Gute-Nacht-Trunk? Eben. Dazu noch ein schöner Film. Done.
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