Als Street Fighter II Anfang der 1990er Jahre auf dem Super Nintendo erschien, war für viele klar, dass es sich bei dieser Version um etwas ganz Besonderes handelt. Ryu, Ken, Chun Li und die anderen Straßenkämpfer fesselten so lange an den Bildschirm, bis auch der letzte Move perfekt ausgeführt werden konnte. Capcom veröffentlichte in den Folgejahren zahlreiche Nachfolger und erweiterte Fassungen, eine echte Evolution blieb jedoch aus.

Mit dem neuesten Teil der Serie, Street Fighter IV, scheint Capcom endlich die Wünsche der Fans zu realisieren: Das gute alte 2D-Gameplay wird in einem wunderschönen 3D-Grafikstil präsentiert – fertig ist ein Mix aus nostalgischer Action und ‚State of the Art’-Technik.
Neben den altbekannten Charakteren wird es auch neue Kämpfer geben, die Capcom bis zum Release enthüllen will. Bis dato sind folgende Street Fighter neu dabei: Rufus und El Fuerte, ein Lucha-Libre-Wrestler. Beide überzeugen durch den Street Fighter-typischen Designstil.

Neben den Super- und Ultra-Combo-Leisten scheint Capcom in Sachen Gameplay keine allzu großen Experimente eingegangen zu sein. Kämpft man beispielsweise mit Ryu, kann man mittels bekannter Tastenkombinationen die beliebten Shoryuken/Hadoken-Aktionen einläuten. Grafisch beeindruckend präsentiert, toll zu kontrollieren und spaßig einzusetzen – das alte Street Fighter-Feeling stellt sich binnen weniger Minuten ein.

Auch die Fans in Leipzig sind vom Spiel begeistert. Niklas Weber, Street Fighter-Crack im Gespräch mit Gamepals: "Street Fighter IV ist zwar etwas anders als die Vorgänger, bietet dennoch ein grandioses Spielerlebnis." Genauere Informationen bezüglich des Gameplays können wohl erst ausgiebige Testsitzungen liefern – der Ersteindruck lässt aber wirklich Großes vermuten.
